Musikschule für alle – unter städtischem Dach
Die Musikschule Nürnberg kann in ihrem 90. Jubiläumsjahr trotz Sparkurs noch alle Register ziehen. Ihre 5000 Schüler und Schülerinnen bringen an 74 Unterrichtsstätten der Stadt vielerlei Instrumente und Stimmen zum Klingen. Zum Quartier in Mögeldorf hat die Musikschule großzügige Räume in der Kulturwerkstatt Auf AEG. Dort sind am 15. November beim Familientag ein Kostproben zu hören – bei Baby-, Kinder- und Chorkonzerten. Die älteste Schülerin ist 93 Jahre alt – nach dem Motto „Musikschule für Alle“ ist für jede/n was dabei – auf Instrumenten für Pop, Jazz, Klassik, von Blockflöte bis E-Gitarre. Alle Pädagoginnen und Pädagogen haben ein Musikstudium und legen Wert auf „Gesundes Üben“, frei von Druck und Leistungs-Anspruch und mit Rücksicht auf den Körper – Musizieren soll Freude machen.
Bei der Fülle des Angebots kann man sagen: In unserer Stadt singt und klingt es an allen Ecken.
Musik-Pädagogin Bekki Schumacher aus dem Leitungs-Team ist zuständig für das Elementare Musizieren. Schon Babies mit 6 Monaten erforschen Klänge – im Gucken, Hören, Spüren und Bewegen. Danach folgt die Stufe der Musikalischen Früherziehung. Musik-Lehrerinnen und Musik-Lehrer gehen dafür in Kindergärten und 1. Schulklassen. Ab dem Grundschulalter lockt das Instrumenten-Karussell: Kinder können in Gruppen fünf Wochen lang sechs Instrumente ausprobieren – auch Cello und Schlagzeug sind dabei – als Grundausbildung und zum Kennenlernen.
Und schon ab 5 Jahren kann sich ein Kind der Chorschule UNISONO anschließen, Stimm- und Gehörbildung inklusive. Die 25 Jugend-Chöre sind ein Aushänge-Schild der Stadt – jährlich z.B. beim Christkindlmarkt zu hören oder bei Einbürgerungs-Feiern.

In Förderklassen mit Unterricht in Musiktheorie wird auf ein Musik-Studium vorbereitet, ebenso für Aufnahme-Prüfungen und Wettbewerbe.
Alle Schüler können umsonst in Ensembles und Bands einsteigen – so gibt es Streichquartette, Bläser- Gitarren-, Flöten-Ensembles mit wöchentlichen Proben zwischen 60 bis 90 Minuten. Auch Auftritte dürfen alle Lernenden machen – und sei es mit einem Hänschen-Klein-Lied.
Nicht nur im Jahr des Akkordeons 2026 sind die Auftritte des Akkordeon-Orchester ein Glanzlicht. – dirigiert von Stefan Hippe, einem stellvertretenden Leiter der Musikschule – im Zusammenschluss mit dem Schwabacher Akkordeon-Ensemble. Bei der erstaunlichen Klangfülle haben manche Zuhörer-Ohren den Eindruck, dass noch andere Instrumente im Spiel sind.
Wer jetzt Lust bekommt, sich anzumelden: am besten online https://www.nuernberg.de/internet/musikschule/onlineanmeldung.html
Es gibt eine Warteliste – Akkordeon-Unterricht ist schneller frei.
Mit Nürnberg-Pass gibt es 50% Ermäßigung. Regulär kosten 45 Minuten Unterricht pro Woche sind 100 Euro im Monat. Für Kinder reichen oft 30 Minuten – für 66 Euro. Günstiger ist es in 2er- und 3er-Gruppen, die sich für Anfänger eignen. Die Früherziehung kostet 29 Euro monatlich.
Details zu den Gebühren gibt´s hier: https://www.nuernberg.de/imperia/md/musikschule/dokumente/musikschulgebuehrensatzung_2026.pdf
Allgemeine Informationen hier: https://www.nuernberg.de/internet/musikschule/
Oder: Kommt zum Familientag am 15.11! Am 14.11 von 14:00 bis 19:00 in der Kulturwerkstatt auf AEG. Hier kann man reinschnuppern, spielen, zuschauen und ausprobieren:
https://www.nuernberg.de/internet/musikschule/veranstaltungen.html

Bildnachweis: Copyright: Silja Eisenweger

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