Spielmaterial selbst gemacht

von | 16. Oktober 2020 | Freizeit!!!

Diesmal möchte ich Euch ein paar Anleitungen für Spielmaterial geben, welches Ihr ganz einfach zu Hause selbst basteln könnt, ohne dabei tief in die Tasche greifen zu müssen.
Los geht es mit dem…

 

Kräuter-Memory

Für das Kräuter-Memory braucht ihr Folgendes:

  • Laminierfolie
  • Laminiergerät
  • Verschiedene getrocknete Kräuter und dazu jeweils die passenden frischen Kräuter
  • Schere

Und so geht’s:

  • Als erstes besorgt Ihr Euch Kräuter und entfern die einzelnen Stängel. Für das Memory eigenen sich Kresse, glatte Petersilie, Schnittlauch, Basilikum, Thymian, Salbei, Melisse. Natürlich ist die Auswahl noch viel größer an zu verwendeten Kräutern. Am besten ist hierbei im Vorfeld, sich ein kleines Kräuterbeet auf der Fensterbank oder auf dem Balkon anzulegen.
    Ich nehme das Basilikum und die Melisse als Beispiel für die Vorgehensweise.
  • Schaltet als erstes Euer Laminiergerät ein, dieses braucht nämlich meistens etwas Zeit bis es sich aufgeheizt hat.
    Ihr zupft Euch als erstes jeweils ein Blatt ab. Dann öffnet ihr die Laminierfolie und klappt sie auf, so dass ihr das Basilikum und die Melisse darauf platzieren könnt. Achtet dabei darauf, dass ihr zwischen den Blättern und zum Folienrand etwas Platz lasst.
    Nun klappt ihr die Laminierfolie wieder zu und schiebt die Laminierfolie mit der geschlossenen Seite voran in Euer aufgeheiztes Laminiergerät. Ihr könnt beobachten wie sich die Folie langsam durch das Gerät zieht und hinten mit den beiden platt laminierten Blättern wieder herauskommt.
  • Nun nehmt ihr die Folie aus dem Laminiergerät und schneidet das Basilikumblatt und das Melissenblatt mit einem Rand von ca. 5 mm aus.

Und das wiederholt Ihr mit den anderen Kräutern, die Ihr noch habt. Zum Schluss, wenn alle Kräuter einlaminiert und ausgeschnitten sind, legt Ihr sie auf den Tisch. In einem Glas oder auf einem Teller, befinden sich dazu alle Kräuter in der frischen Variante, wie die Einlaminierten. Nun könnt ihr die frischen Kräuter mit den einlaminierten vergleichen und bestimmt findet Ihr heraus, welche davon zusammenpassen.

 

Korblabyrinth

Für das Korblabyrinth braucht Ihr Folgendes:

  • einen Wäschekorb mit Löchern oder Ähnliches
  • unterschiedlich dicke Schnüre oder Wollfäden in verschiedenen Farben
  • eine Schere
  • verschiedene kleine Gegenstände

Und so geht’s:

  • Ihr nehmt Euren Wäschekorb und befestigt Eure Wolle an der Öffnung, wo ihr dann mit einem Knoten startet. Nun zieht Ihr die Wolle nach Belieben durch die unteren und oberen Löcher des Korbes. Achtet dabei darauf, dass ihr an der gegenüberliegenden Seite des Korbes mit Eurer Schnur herauskommt. Dadurch entsteht später mehr Stabilität beim Hineinlegen des Spielmateriales.
  • Das Gleiche macht ihr dann mit einer anderen Farbe. Natürlich könnt ihr aber auch bei einer Farbe bleiben. Mir persönlich gefiel es in unterschiedlichen Farben einfach besser. Bei mir kam ein Hocker mit Sprossen zum Einsatz, wie Ihr in den Bildern sehen könnt. Um so mehr Wolle ihr durch die Löcher zieht um so mehr gleicht das Ganze einem Labyrinth.
  • Wenn Ihr fertig mit dem Verspinnen seid, könnt Ihr verschiedene Gegenstände auf die unterschiedlichen Etagen legen. Ich verwendete Astscheiben, Ringe, Löffel, Bälle oder Korken.
    Bei diesem Spiel wird die Feinmotorik der Kleinkinder geschult.

 

Wäscheklammerspiel:

Für das Wäscheklammerspiel braucht ihr Folgendes:

  • Holzwäscheklammern
  • Bunt- und Filzstifte
  • Pappteller

Und so geht’s:

  • Anhand der Bilder zeige ich verschiedene Schwierigkeitsstufen auf. Ihr nehmt Euch einen Pappteller und zeichnet vom Rand zur Mitte hingehend, verschieden farbige Luftballons mit langen Schnüren. Im Anschluss bemalt ihr das Ende Eurer Wäscheklammern in der jeweils selben Farbe.
    Damit die Luftballons „nicht davonfliegen“ müssen sie mit der jeweils richtigen Wäscheklammer festgehalten werden.
  • Die Aufgabe ist es nun, die Farbe auf der Wäscheklammer der jeweiligen Schnur auf dem Pappteller zuzuordnen und dort an den Rand des Papptellers zu klemmen.
    Die Herausforderung besteht darin, anhand der dünnen gemalten Schnüre den Ballon zu erkennen und zusätzlich die richtige Wäscheklammer zuzuordnen. Darüber hinaus wird die Augen-Hand- Koordination gefördert.
  • Bei dem Pappteller mit den verschiedenen Formen geht es darum, dass Eure Kinder die Formen auf den Wäscheklammern, den abgebildeten Formen auf dem Pappteller zuordnen und an den jeweiligen Rand klemmen, wenn die Übereinstimmung der Bilder stimmt. Die Herausforderung besteht darin, dass Eure Kinder die Abbildung auf den Wäscheklammern mit denen auf dem Pappteller abgleichen müssen und dementsprechend zuordnen sollen. Wieder wird dabei die Augen-Hand-Koordination geschult.
  • Das gleiche Vorgehen besteht bei dem Pappteller mit den großen Kreisen in zwei Farben. Ich würde das als Einstiegsvariante nehmen, um Euer Kind nicht gleich zu überfordern. Natürlich kommt es grundsätzlich dabei darauf an, wie alt Euer Kind ist und was Ihr ihm zutraut. Vielleicht fallen Euch dazu noch andere Abwandlungen ein, in einfacher oder noch schwierigerer Varianten.

 

 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Selbstgestalten Eures Spielmaterials!

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Bildnachweis: Nadja Simon