Plätzchenzeit!!

von | 10. Dezember 2018 | Nudeln mit ohne Soße!

Endlich ist es wieder soweit! Die Advents- und Weihnachtszeit steht vor der Tür. Für mich die wohl schönste Zeit im Jahr, weil immer diese ganz besondere Stimmung aufkommt. Die hübsche Beleuchtung, die bunten Weihnachtsmärkte und natürlich die feinen, selbstgebackenen Plätzchen. Die dürfen auf keinen Fall fehlen! Als Kind habe ich es geliebt, zusammen mit meiner Oma etliche Plätzchensorten zu backen, um sie anschließend heimlich mit meiner Schwester aus den Dosen zu naschen.
Ob sich Oma wohl gewundert hat, wieso es Tag für Tag weniger wurden? Naja … Rückbetrachtend wusste sie wahrscheinlich sowieso, dass wir uns an den Dosen vergriffen hatten und uns einfach nicht beherrschen konnten. Heute sind es meine Neffen, die total verrückt nach dem Buttergebäck sind. Aber auch mein Mann macht die anfangs noch vollgepackten Dosen an zwei Tagen locker leer. Gar kein Problem.

In meiner Familie sind es besonders die „Terrassen“ und das „Herrengebäck“, das an Weihnachten Tradition hat. Das Rezept ist ganz einfach und macht auch den Kindern Spaß.

Für den Teig
250g Mehl
½ TL Backpulver
100g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb und
170g Butter
zusammen zu einer Teigkugel verkneten. Anschließend in Frischhaltefolie wickeln und eine halbe Stunde lang kühl stellen. Danach kann’s losgehen. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa ½ cm dick ausrollen. Für die Terrassen braucht ihr drei unterschiedlich große Ausstechformen der selben Form, für’s Herrengebäck zwei gleich große. Bei uns suchen am liebsten die Kleinen die Motive aus, um dann fleißig um die Wette zu stechen. Ist kein Platz mehr im Teigfladen, wird eine neue Kugel geformt. Danach wie gehabt ausrollen, ausstechen und das Ganze so oft wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist.

Aber am Ende ist die Kugel irgendwie doch immer zu klein, um noch was ausstechen zu können. Aus dem letzten Rest Teig formen wir dann noch kleine Brezeln. Die kommen zusammen mit den anderen rohen Plätzchen auf mit Backpapier belegte Bleche und werden bei 180°C ca. 8-10 Minuten gebacken. Aber aufgepasst! Das Buttergebäck darf auf keinen Fall zu braun werden. Also schön im Auge behalten!

Wenn die Plätzchen fertig und abgekühlt sind, geht’s ran ans Bestreichen und Belegen. Für die Terrassen benutzen wir am liebsten Johannisbeergelee. Das ist so schön sauer. Einfach drei Plätzchen verschiedener Größe damit bestreichen und terrassenförmig aufeinander setzen. Jetzt noch mit Puderzucker bestreuen und fertig!
Für’s Herrengebäck werden die Plätzchen mit Nuss-Nougat-Creme bestrichen und zusammengesetzt. Wie dick oder dünn ihr die Plätzchen bestreicht, ist ganz euch überlassen. Mein Mann z. B. kann auf die extra Schoko-Schicht nicht verzichten. Und packt sich deshalb am liebsten doppelt soviel drauf. Wenn ihr alles fertig geschichtet habt, kann das Weihnachtsgebäck verstaut oder einfach direkt gemeinsam vernascht werden. Guten Appetit!

Young caucasian baker/rawpixel

Zur Plätzchenbackzeit hat Nürnberg für Kinder und Familien viel zu bieten! Auf der Kinderweihnacht gibt es z.B. neben dem traumhaften Dampfkarussell jedes Jahr tolle Mitmach-Aktionen, wie Kerzenziehen und eine kleine Backstube, wo sich die Kleinen austoben können. Aber auch im Sternenhaus ist im Dezember immer viel los! Und neben dem Nürnberger Christkindlesmarkt gibt es übrigens auch schöne kleine Märkte in vielen Stadtvierteln mit spannenden Programmen für die Kinder. Da lohnt es sich auf jeden Fall mal vorbeizuschauen.

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