Hofmann Personal: Gute Kommunikation ist das A und O!

von | 7. Februar 2020 | Familie und Beruf - Alles gut vereinbar?!, Sagen Sie mal…

Michael Bayerlein ist verantwortlich für das Audit berufundfamilie bei Hofmann Personal.
Das Unternehmen verfügt über 15 Vereinbarkeitsbeauftragte, in allen Regionen Deutschlands. Sie sind Ansprechpartner und Lotsen in Fragen einer guten Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf im Betrieb.

„Hofmann Personal verfügt über eine hohe Flexibilität bei allen Familienthemen. Ob Kinderbetreuung oder Pflege – der Vielfalt möglicher Situationen im Familienleben kommen wir nicht mit Standardmodellen entgegen, sondern suchen jeweils Lösungen, die den Beteiligten gerecht werden“.
Er nennt das Beispiel einer Mitarbeiterin, deren Mutter schwer erkrankt war. Die gesetzlichen Möglichkeiten, ihr – Hand in Hand mit einem Pflegedienst – die Pflege zu ermöglichen waren 2 Jahre lang ausgeschöpft worden: „Selbstverständlich haben wir das Modell verlängert, als es erforderlich war.“

Seit 18 Jahren darf sich Hofmann Personal mit dem Zertifikat des Audits berufundfamilie schmücken und immer wieder rangiert das Unternehmen in der Liste „Great Place to Work“.
Michael Bayerlein führt das auch darauf zurück, dass in der Unternehmenskultur die Auseinandersetzung mit Fragen von Familie, Pflege und Beruf fest implementiert ist.
„Bei uns findet man als Beschäftigter offene Ohren für Vereinbarkeitsthemen. Überhaupt ist eine gute Kommunikation das A und O dafür, persönliche Belange und Firmeninteresse in Einklang zu bringen“.

Sorgfältige Kommunikation, gut zuhören und auf die Person bezogen Lösungen aushandeln – das wird bei Hofmann Personal höher bewertet als Betriebsvereinbarungen.
„Denken Sie an eine werdende Mutter, die ihr erstes Kind erwartet: Der Gang zu einem unserer Vereinbarkeitsbeauftragten kann helfen, die eigene Situation, und das, was alles zu erwarten ist, besser einzuschätzen. Dann führen die Beiden vielleicht nach 3 – 4 Wochen ein 2.Gespräch: Sie ziehen vielleicht den Vorgesetzten hinzu oder besprechen neue Ideen, wie es beruflich weitergehen kann. Nach einem Vierteljahr verändern sich die Planungen eventuell nochmal – das ist aber ok, denn das Wesentliche ist: Beschäftigte und Unternehmen kommen miteinander ins Gespräch. Es sollte keine Scheu geben, im Team offen Vereinbarkeitsfragen zu kommunizieren. Auch die Situation des jeweiligen Partners sollte mit bedacht werden“.

Beispiele für so verhandelte individuelle Lösungen werden auch im Intranet kommuniziert. Selbstverständlich ist Vereinbarkeit bei Hofmann Personal kein alleiniges Frauenthema. Michael Bayerlein schildert die Lösung, die für einen geschiedenen Vater gefunden wurde: „In seiner Situation mit Kindern, die nicht durchgängig bei ihm sind, ist es hilfreich, dass er in einer Woche 32 Stunden, in der nächsten aber 48 Stunden arbeitet.“
Er kennt noch Zeiten, in denen Frauen wie selbstverständlich Urlaub beantragten zu den Zeiten, zu denen der Ehemann Werksferien hatte. Das habe sich gründlich geändert, auch dank einer selbstbewussten Chefin, die die Vereinbarkeit von Karriere und Beruf vorlebte. „Das Audit berufundfamilie ist sicher nicht das Feld, auf dem Gleichstellungspolitik ausgefochten wird“, sagt Michael Bayerlein. „Doch können wir stolz sein, im Unternehmen einen hohen Anteil weiblicher Führungskräfte zu haben.“

Hofmann Personal bietet der Belegschaft einen Zuschuss zur Kindertagesbetreuung und eine Servicehotline, an der Beschäftigte 365 Tage im Jahr auf einen externen „Familiencoach“ treffen, der berät und weitervermittelt – ergänzend zu den Vereinbarkeitsbeauftragten.
In Notsituationen, zum Beispiel bei Erkrankung des Kindes, ist mobiles Arbeiten möglich.
„Was wir allerdings nicht anbieten, ist Arbeit im Home-Office. Hierzu gab es lange Diskussionen, doch wir sind der Meinung, dass es zu schwer ist, in unserer Branche die hierfür nötige Datensicherheit zu gewährleisten.“

Die meisten Benefits kommen den internen Mitarbeitern von Hofmann Personal zugute: „Auch unsere externen Mitarbeiter können sich an die Vereinbarkeitsbeauftragten wenden, machen von dieser Möglichkeit aber weniger Gebrauch. Wer in die Zeitarbeit geht, hat meinem Eindruck nach andere Erwartungen an den Arbeitsplatz als Sprungbrett, als Einstieg in den Arbeitsmarkt.“
Michael Bayerlein weist auch darauf hin, dass jede Hofmann-Niederlassung „anders tickt“, abhängig von der Anzahl und der jeweiligen Situation der dort Beschäftigten. Man setzt auf den von der Geschäftsführung großzügig gesetzten Rahmen für die Suche nach individuellen Lösungen.


Hier der Link zum Unternehmen:
https://www.hofmann.info/
https://de-de.facebook.com/HofmannPersonalDeutschland/

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Bildnachweis: I.K.Hofmann