Geburtskliniken besuchen – Check!!

von | 14. März 2019 | Eltern werden, Eltern sein

In der Schwangerschaft häuft sich doch so einiges auf der To-do-Liste an, was im Laufe der nächsten Monate noch erledigt werden will.

Von der Suche einer Hebamme und einer Geburtsklinik, über die vielen Anträge, die noch gestellt werden müssen, bis hin zur wohl überlegten Baby-Erstausstattung. Ja, da kommt noch viel auf uns zu. Aber Schritt für Schritt!

Als Erstes haben wir uns auf die Suche nach einer passenden Klinik gemacht. In Nürnberg stehen insgesamt drei Geburtskliniken zur Auswahl: die Klinik Hallerwiese in St. Johannis, das St. Theresien-Krankenhaus in Schoppershof sowie das Klinikum Nürnberg Süd in Langwasser.

Wir haben zwei der Kliniken besucht.

Zuerst war das St. Theresien-Krankenhaus an der Reihe. Hier findet immer am ersten und dritten Montag im Monat der Infoabend „Schwangerschaft und Geburt“ statt. Und zwar in einem kleinen, aber gemütlichen Seminarraum um 19 Uhr. Auf einem Tisch im Flur wurden Broschüren und Proben ausgelegt, an denen sich jede/r Teilnehmer/in bedienen durfte. Kurz nach 7 war der Raum gut gefüllt mit runden Bäuchen und männlichem Anhang. Begrüßt wurden wir von zwei freundlichen Hebammen, die sich und die Geburtsklinik vorstellten. Fragen konnten jederzeit gestellt werden. Auch für Getränke wurde gesorgt. Eine anschließende Gruppenführung durch den Kreißsaal oder die Wochenstation gab es zwar nicht, aber die könne man sich auch noch bei der Anmeldung anschauen, hieß es. Damit wolle man auf die Privatsphäre der frisch gebackenen Eltern Rücksicht nehmen.

Nach dem Vortrag waren wir vollgepumpt mit Informationen, die erst mal in Ruhe verarbeitet werden wollten. Unser erster Eindruck von der Theresienklinik war auf jeden Fall schon mal positiv. Alles in allem war es ein entspannter und angenehmer Vortrag.

Eine Woche später haben wir dann den Infoabend im Klinikum Nürnberg Süd besucht. Der findet jeden Mittwoch um 18 Uhr statt. Der Treffpunkt ist direkt vor dem Kreißsaal, wo die Veranstaltung auch los geht. Zunächst waren wir etwas überrumpelt von dem Schwangeren-Andrang, der sich vor dem Kreißsaal gebildet hat. Aber bei so einem riesigen Krankenhaus ist das auch kein Wunder. Jedenfalls wurde der Abend dieses Mal von drei jungen Hebammen und einem Geburtshelfer in die Hand genommen. Nach einer kurzen Begrüßung wurden alle nach und nach zur Besichtigung in den Kreißsaal geführt. Wiederum lagen Broschüren und kleine Proben zur Selbstbedienung auf einem Tisch aus.

Nach dem anschließenden Vortrag in einer Art Konferenzraum, ging es im Marsch weiter zur Wochenstation, welche die letzte Etappe des Abends bildete. Auf der Station hatte man die Möglichkeit sich ein momentan nicht belegtes Komfort-Zimmer – mit großzügigem Bad und Einzelbett – anzuschauen.

Rückbetrachtend hat natürlich jede Hebamme bzw. jeder Geburtshelfer versucht, die Vorteile der „eigenen“ Klinik hervorzuheben. Wir fanden, dass sich die Angebote gar nicht so sehr voneinander unterscheiden. Beide Kliniken bieten zum Beispiel ein Baby-Fotoshooting, ein Frühstücksbuffet, Einzel- und Familienzimmer sowie verschiedene Schmerztherapien während der Entbindung an. Wir haben uns am Ende für das St. Theresien-Krankenhaus entschieden. Da haben wir uns einfach direkt wohl gefühlt. Sicherlich hat das persönliche Empfinden dabei eine große Rolle gespielt.

Als Nächstes steht nun die Anmeldung zu einem Geburtsvorbereitungskurs vor der Tür. Den und viele weitere Kurse rund ums Baby bieten übrigens alle Kliniken in ihrer Elternschule an.

http://st-theresien-nuernberg.de/fileadmin/redakteure/PDF-Dateien/THK_Flyer_Geburtshilfe_web_130208.pdf
https://www.klinikum-nuernberg.de/DE/aktuelles/Flyer_Sammelordner/Geburtshilfe_Broschuere.pdf
http://www.diefamilienbande.de/geburts-klinik-hallerwiese.html
https://www.nuernberg.de/internet/frauenbeauftragte/schwangerschaft.html
https://www.nuernberg.de/imperia/md/frauenbeauftragte/dokumente/internet/broschueren/broschuere_wenn_sie_ein_kind_erwarten.pdf

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Bildnachweis: Nina Schmidt, Rawpixel