Anna, David und Co. – Beliebte Vornamen 2018

von | 18. Februar 2019 | Eltern werden, Eltern sein, Miteinander leben, streiten, wachsen

In ein paar Wochen ist es endlich soweit. Dann erfahren wir, ob wir im Sommer einen Jungen oder ein Mädchen bekommen. Wir sind schon ganz gespannt und freuen uns riesig auf unsren Nachwuchs. Schon seit Wochen sind wir immer wieder mal am hin und her überlegen, welche Vornamen uns gefallen würden. Ein paar der Mädchen- und Jungennamen haben sich dabei als heimliche gemeinsame Favoriten entpuppt.

Das Standesamt Nürnberg veröffentlicht jedes Jahr eine Vornamenstatistik. In die Statistik werden die Vornamen von all den Kindern aufgenommen, die in Nürnberg beurkundet wurden. Hier kann jeder nachschauen, welche Namen die beliebtesten in den Vorjahren waren. Die aktuelle Rangliste von 2018 gibt‘s auch schon online. Da hab’ ich direkt mal einen Blick drauf geworfen, da ich unbedingt wissen wollte, welche Kindernamen in anderen Elternköpfen so herum schwirren und wofür sie sich am Ende entschieden haben. Außerdem stößt man ja eventuell noch auf den ein oder anderen neuen Lieblingsnamen.
Viele haben sich letztes Jahr für zeitlose und im Schnitt eher kurze Vornamen entschieden. So sind bei den Mädchen momentan Anna und Mia die Spitzenreiter; bei den Jungs sind David und Jonas auf den vorderen Plätzen.

 

Hier mal eine kleine Übersicht der Top 5 von 2018:

Mädchen

Jungen

Anna

David

Mia

Jonas

Emma

Leon

Sophia

Maximilian

Emilia

Felix

 

Aber auch ein paar wenige lange, traditionelle Vornamen haben es im Vorjahr in Nürnbergs „Hitliste“ geschafft: Johanna, Charlotte und Isabella sowie Maximilian, Alexander und Jonathan.
Bei uns sind Emma und Paul ganz weit vorne, weil sie kurz und knapp sind, nicht großartig verändert werden können und weil sie schlicht schön klingen – zumindest was unseren Geschmack betrifft. Okay, zugegeben … Wenn man sich die Liste so anschaut, sind wir mit der Meinung wohl nicht allein auf der Welt. Doch solche Namensstatistiken können uns werdende Eltern auch ganz schön durcheinanderbringen. Denn geht man die Ranglisten einmal komplett durch, muss man vielleicht einige Namen der eigenen Favoriten nochmal überdenken. Schließlich möchte man nicht, dass das eigene Kind später im Kindergarten und in der Schule mal Emma bzw. Paul eins, zwei oder drei genannt wird.

Also … Irgendwie schwieriger als gedacht die Sache mit den Vornamen. Es gibt einfach so viele Schöne. Entweder man entscheidet sich für klassische, zeitlose oder für außergewöhnliche und dafür eher seltene Namen. Die etwas Ausgefalleneren werden höchstwahrscheinlich auf keiner Rangliste zu finden sein. Aber wer weiß … Vielleicht sind ja auch Juna und Lucian nächstes Jahr ganz vorne mit dabei. Zum Glück haben wir für die Namenswahl noch etwas Zeit. Und die wird wahrscheinlich sowieso genau dann getroffen sein, wenn wir unser Baby das erste Mal im Arm halten. Deshalb haben wir beschlossen, wenn es in ein paar Monaten soweit ist, einfach auf unser Gefühl zu hören. Dabei wollen wir uns so wenig wie möglich davon beeinflussen lassen, wie oft welcher Vorname in den Statistiken der Vorjahre auftaucht. Klingt einfacher als es ist, aber letzten Endes ist kein Paul, keine Anna und keine Emma wie der/die andere.

https://www.nuernberg.de/internet/standesamt/statistik.html

https://www.nuernberg.de/imperia/md/standesamt/dokumente/stn/vornamen_2018.pdf

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Bildnachweis: Nina Schmidt, rawpixel